Sonntag, 19. Dezember 2010

Ein Fall für Zwei - Kleine Nachlese

Wer kleine Lizchen kennt, weiss: Freitagabend ist - wann immer terminlich möglich - Krimiabend. Ob mit Lektüre oder je nach Programmoptionen im TV. Manchmal auch ersatzweise, wenn weder das eine noch das andere möglich ist, mit DVD, am liebsten von hier. Die Zeiten ändern sich, Rituale auch. Zu Zeiten, als dbmS noch quietschfröhlich samstags- und sonntagsmorgens nach dem Aufwachen ins Schlafzimmer antrabte und auf seinem Platz mit seinem Kuschelkissen dort bestand, liebte ich es bereits 1 bis 2 Stunden vor seinem Wachwerden mit meinem ersten Gutenmorgen-Espresso selbst im Bett meine geliebten Krimis zu schmökern. Die ruhigste Stunden des Wochenendes, bevor alles rundrum wach wird. Und bevor das Frühstück dbmS , sein Lieblingstee aufgebrüht und alles - Gemütlichkeit ist Trumpf - neben ihm auf dem Bord parat stand. Er gemütlich in das Kopfkissen gelehnt, Frühstück knuspernd, Tee trinkend, quasselstrippend, während meinereiner dann Krimi gegen erst Bilder-, später Vorlese- und andere Bücher tauschte. Bilderbücher blätternd, Geschichten vorlesend, Fragen des kleinen Quasselstrippers beantwortend und gemeinsam lachend über Lustiges, Unverständliches erklärend, Neues teilend. Mit-teilend. Morgens lesend im Bett den Tag anfangen, vor allem am Wochenende - immer noch gemütlich und Luxus, mit der ersten Kanne Tee für ihn später in seinem Zimmer und (wer weiss) vielleicht sogar jetzt während seines Australienjahres und ganz gewiss auch wieder nach seiner Rückkehr von dort. Ebenso wie bei mir. Bücherwürmelies wie ich haben eigentlich immer so einen halben Meter noch zu lesende Bücher im Regal,...bei mir liegen sie auf dem Nachtisch, ein Teil auf einem Bord über dem Lesesofa und ein Teil auf dem Raumteiler über den Krimiregalen. Der Stoff darf nicht ausgehen.... sozusagen. Keine Geschäftsreise ohne wenigstens ein, wenn nicht sogar zwei Büchern im Bordcase oder Koffer. Kein Urlaub, in dem nicht mindestens eine ganze Tasche mit Büchern mit ins Auto gepackt wurde und wird. Wohfühlinseln im Alltag. Bücher. Krimis.
Und ebenso wie die zwischen den Buchdeckeln eben auch die TV-Krimis, die bald schon ebenso lang Ritual sind. Freitag abend war Eine der Serien, die es bei mir nach wie vor schafft, noch immer Spannung auch über den 50%Wechsel in der Besetzung der Hauptrollen hinweg zu halten, ist "Ein Fall für Zwei". "Helga" (gespielt von Renate Kohn, die nicht erst nach ihrer Kanzleipensionierung in anderen Rollen zu sehen ist, das Showreel hier ist ein charmanter und nur kleiner Ausschnitt ihres Repertoires, Website lohnt überhaupt durchzublättern. ) gab die unerschöpfliche Anwaltsgehilfin, die scheinbar nie Urlaub hatte und nur wenige Anflüge von Krankheit zeigte, aber unermüdlich für alle bisherigen vier Anwälte seit Serienbeginn tätig war und das Kanzleisekretariat allein besetzte (träumen wir nicht als Anwälte oder Chefs von solchen Perlen?) wurde inzwischen seit der vorangegangenen Staffel in Pension geschickt. Und von der leicht spröde wirkenden Caroline Grotjahr als Kristin Wernstedt ersetzt. Die recht untypisch für Anwaltsfachangestellte über deren Tätigkeitsbereich hinaus auch recherchierende Aufgaben in der Rolle gewonnen hat.
seit Günter Strack den Part des Anwalts neben dem Detektiv Matula gegeben und diesen, wie auch die beiden Nachfolger der Kanzlei Hunold und

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnacht aus der Rezept- und Schreibstube




Mit Leuchtfeuer und Lichtpunkten wünsche ich allen, die diesen und meine anderen Blogs, meine Bilder, Rezepte und Arbeiten dieseses Jahr begleitet und durch Anmerkungen, ungezählte Mails und andere Post, aber auch mit vielen Zutaten, Ingredienzien und Accesoires begleitet haben, allen Mitgliedern der Foren mit ihrem kreativen Austausch und netten Kontakten über gemeinsames Berufliches und geteilte Interessen und Passionen für" Flora, Foto, Food & Futter zum Lesen", allen netten Buddies, Hereinblinzlern herzlichst FROHE WEIHNACHT und erholsame und wunderschöne Weihnachtsfesttage.


Leuchtfeuer und Lichtpunkte sind alles, was man an Festtagen wirklich braucht.


Und das sind oft genug auch die Menschen, denen man - manchmal unvermutet, aber auch virtuell wie sonst auf interessante, herzliche und nette Weise begegnet und die man kennenlernt und nicht nur die uns sonst in Familie und Freunden ganz besonders nahe stehenden Menschen.


Und so manche Adventsengerl, die uns tagtäglich begegnen - manche in Krankenhäusern, Seniorenstifts, Pflegeheimen, Rettungsdiensten, Strassendiensten, Polizeit- und Brandeinsatzstellen, die wie jedes Jahr auch heuer wieder ihren Dienst versehen werden. Und die Adventsengerl, die uns mal alltäglich, mal ganz unerwartet Freude und Überraschung bereiten. Mit einem Päckchen für einen Gewinn aus einem Wettbewerb - an dieser Stelle GANZ HERZLICHEN DANK dafür !! Oder die Advents- und Alltagsengerl, die manchmal einfach nur mit einer einzigen kleinen Dosis Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, nettem Gespräch oder Telefonat, Lächeln oder Schmunzeln etwas Alltägliches zum kleinen Lichtpunkt machen, den man heiter(er) und erheitert(er) mitnimmt und weitergibt.



Weihnachten - da fallen schnell Worte wie Konsum und Geschäft. Mancher, der am Ende des Jahres auch diesmal oder diesmal auch durch ein "Krisenjahr" ohne Arbeit oder mit Angst um seine Arbeit in die Festtage geht, wird für Konsum und Einkäufe wenig oder weniger oder kaum Geld haben. Und sich dennoch wünschen, dass genug Geschäfte laufen könnten. Damit beim nächsten Weihnachten das Wort Konjunktur wieder häufiger zu hören und zu lesen wäre, als die Worte Konkurs und Krise.


Sich das zu wünschen und auch gegenseitig zu wünschen aber, heisst nicht, dass man automatisch Weihnachten (auch und nur oder vorrangig) als Fest ansehe, das damit auch auf einen Anlass zu Konsum und Konsumrausch reduziert sein müsste oder diesen und nur diesen legitimiere.


Es ist an jedem selbst, was er aus diesem Fest macht. Welche wirklich wesentlichen Dinge ihm für die kommenden Tage wichtig sind. Es ist an jedem selbst, ob er über die - wie es heisst - enorm gestiegenen Preise für Weihnachtsbäume klagt und sie dennoch kauft. Oder ob er - und nur so kann er Zeichen setzen dagegen - eben keinen kauft. Oder keinen für sich allein oder seine Familie. In Notzeiten und Krisen rückten Generationen vor uns manchmal näher zusammen. Hatten oder brauchten nicht jeder einen eigenen Weihnachtsbaum, so romantisch und schön und zauberhaft es sein mag. Für den Duft von Tannen und Fichten und Weihnachtsbäumen sorgen auch Zweige, die man manchenorts an Fenster und Fenster(ein)laden(d) oder Türen hängt. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass eine einzige Kerze in der Dämmerung mehr Heimeligkeit, Geborgenheit, Gemeinsamkeit und Behaglichkeit verströmen kann, als aller Lichterrausch der übergrossen Christbäume und Weihnachtsdekorationsberauschung und -berieselung? Nicht nur, wenn andere ein solches Licht für Sie in der - tatsächlichen oder im übertragenen Sinne zu verstehenenden - Dämmerung und Dunkelheit anzünden, gemeinsam Stunden mit Ihnen und um diese Kerze herum verbringen, Plaudern, Lachen, Essen, Geschichten und Zeit (mit)teilend?


Zum Adventskranz bindet und zum Adventsgesteck mit Kerzen , Früchten und Nüssen auf den Tisch , um den man gemeinsam Festtage verbringen kann. Meine Grosseltern hatten oft genug nur solche Gestecke und nicht den Baum in der Stube. Und waren Weihnachten dann bei uns und unter unserem Baum mit uns gemeinsam.


Aber in manchen Wohnhäusern sitzen Menschen dann allein vor ihrem eigenen Baum. Und dann denke ich mir - wären sie nicht vielleicht ein Stück näher beisammen, wenn sie einen der Tannenbäume im Garten oder auf der Wiese vor ihren Fenstern und Balkonen gemeinsam und als gemeinsamen Baum mit Lichtern schmücken würden?


Gemeinsame Lichtpunkte.


Und vielleicht besser, als der zu teure Betrag für Bäume, die schon zu Dreikönig wieder entsorgt werden.


Weihnachten - das sind und sind nicht nur Lichtpunkte am Himmel, die den Weg und Kurs für und zu Wesentlichem weisen.
Leuchtfeuer für den Platz, an dem man sich zuhause fühlt und wo man immer wieder ankommen kann und offene Türen und .........offene Arme findet.


Nur eine von vielen Bedeutungen von Weihnacht.
Über alle Entfernungen und Kontinente hinweg.


Ich wünsche allen meinen Buddies und lieben Hereinblinzlern ganz herzlichst Frohe Weihnacht und ein Gutes Neues Jahr 2010 in welchem Euch weder Leuchtfeuer noch Lichtpunkte ausgehen mögen.


Und verabschiede mich für die Zeit zwischen den Jahren hier, mit Vorfreude auf "Lichtpunkte, Leuchtfeuer und Lektüre" ....und vieles, was Weihnachten mit anderen und auch in Ruhe zum Fest macht. Machen Sie Weihnachten zu dem Ihren und geniessen Sie es.



Herzlichst............ Liz.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

MyGallier & MyGall helfen der Kinderklinik Leipzig


Von Herzen


Vor einiger Zeit hat das Kinderzentrum der Uniklinik Leipzig sein schönes neues Gebäude bezogen. Doch was sind neue Wände, wenn Sie nicht mit dem ein oder anderen frischen Kunstwerk verziert werden. Dachte sich MyGall. Und deswegen hat man sich dort für die Weihnachtszeit etwas Besonderes einfallen lassen. MyGall und einige von uns dortigen "MyGalliern" , die wir als Fotografen und Künstler vielfältiger anderer Werke bei dieser Agentur unsere Arbeiten als Prints in diversen Formaten, mit Rahmen und Passepartouts, Grusskarten uam anbieten, möchten der Kinderklinik zehn große, gerahmte Kunstdrucke schenken - natürlich möglichst farbenfroh und kindgerecht. So wollen wir helfen, dass sich die kleinen Patienten in der Klinik noch wohler fühlen und schneller gesund werden.


Viele von uns haben sich wie ich daher spontan und sehr gern daran beteiligt und spenden die einmalige kostenlose Druckgenehmigung ausgesuchter Kinderbilder, in dem wir diese in die dafür eigens gegründete Gruppe eingetragen haben.
Die Agentur wird zusammen mit dem Förderverein der Kinderklinik dann von den zur Verfügung gestellten Arbeiten zehn passende Werke auswählen, anfertigen und pünktlich zu Weihnachten aufhängen.



Dienstag, 8. Dezember 2009

Sternstunden der Deutschen im ZDF



Am heutigen Dienstag steht nach den Vorrunden des ZDF zu den 100 Sternstunden der Deutschen fest, wen die Zuschauer unter die vier Favoriten gewählt haben. Kennedy, der Mauerfall, die Deutsche Einheit. Sie waren ganz vorn. Doch auf den 1. Platz schaffte es die "Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern" durch Johannes Gutenberg, der 1999 zum Mann des Jahrtausends gewählt wurde. Und damit ein Gewinner als DIE Sternstunde der Deutschen, der weit mehr als nur für sie Bedeutung für Menschen weltweit hat. Das mag belegen, welche Bedeutung lesen und Bücher auch im digitalen Zeitalter für Menschen auch emotional haben. Auch dass noch immer Menschen neben und zusätzlich zu eBooks Bücher zu besitzen, in Händen und als Besitz haben wollen. Aber....und das liegt nicht weit von den drei anderen Favoriten weg.... ohne Buchdruck, ohne die damit verbundene Verbreitung und den Zugang zu Wissen für viele und alle, ohne die Möglichkeit der Meinungs-Bildung wäre kaum ein Freiheits- und Grundrecht in dem Maße zu gewährleisten, zu beanspruchen. Und mancher Step und Weg der jüngeren Geschichte nicht offen gestanden, gewählt und frei gewählt worden. Stein für Stein von Mauern abbauend. Buchstabe für Buchstabe Geschichte schreibend.

Ein Gewinner der Sternstunden, den man als Bücher-Lieb-Haber gern auf dem 1. Platz weiss.
HERZ-lichen Glückwunsch !

Bildquelle: Print bitte hier clicken und RFL/RM bitte hier clicken für mehr Info